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Projekt „Aktionstag Rio + 20 in Mutterstadt“

Die lokale Agenda 21 hatte am Samstag, 16. Juni 2012, alle Bürger zum „Aktionstag Rio + 20“ ins Foyer des Rathauses eingeladen, um das Bewusstsein von Bürgern, Verwal­tung und Politik für das Thema Nachhaltigkeit aufzufrischen. An einem Nachmittag sollten die Teilnehmer durch einen Strauß von Aktivitäten für Nachhaltigkeit interessiert werden.

Worum ging es? In Rio de Janeiro liefen im Juni 2012 die Vorbereitungen zu einer giganti­schen Konferenz mit über 50.000 Teilnehmern. Man traf sich nach zwanzig Jahren wieder an dem Ort, bei dem unter Führung der Vereinten Nationen das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung auf internationaler Bühne diskutiert wurde und damit einer breiten Öffentlich­keit bekannt wurde.

Was wollte die Lokale Agenda 21 in Mutterstadt erreichen, indem sie eine Veranstaltung kurz vor der eigentlichen Konferenz durchführt? Bei der Konferenz 1992 war ein wesent­licher Aspekt des Erfolges, dass ein Impuls in die Welt hinausging, nicht zu warten, dass irgendjemand irgendwann irgendetwas unternimmt, sondern selbst auf kommunaler Ebene aktiv zu werden. Auch wenn diesmal weitreichende Ergebnisse in Rio de Janeiro nicht erwartet wurden, so sollte der Aktionstag in Mutterstadt für diese Konferenz und das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren.

Die cirka 90 Besucher konnten sich am 16. Juni im Rathaus auf eine „Zeitreise“ begeben. Für jedes Jahr seit 1999 war auf einer Informationstafel dargestellt, welche Aktivitäten und Projekte die Agenda-Mitglieder durchgeführt haben. Neben Stichworten beeindruckten vor allem die Fotos und Grafiken, die einen plastischen Eindruck vermittelten. Fotos und Collagen des Prot. Kindergarten I zeigten die kleinen Mutterstadter im Einsatz für Nachhaltig­keit. Die Katholische Kirchengemeinde stellte den „Baum der Nachhaltigkeit“ auf, der zum Nachdenken anregte. Am Stand des Eine-Welt-Ladens konnte man sich nicht nur mit Getränken oder kleinen Snacks versorgen, sondern sich auch über fair gehandelte Produkte informieren. Jugendliche beteiligten sich mit der Aktion „Wir heben unsere Hände für Rio“. Als Zeichen der Unterstützung für das Thema Nachhaltigkeit motivierten sie die Gäste einen farbigen Händeabdruck auf einem weißen Leinentuch zu hinterlassen.

Ablauf der Veranstaltung

Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Schneider stimmte das Theater an der Wein­straße mit einem Mundartsketch die Besucher auf das Thema Nachhaltigkeit ein. Es folgte eine Videobotschaft aus Brasilien. Stefan Kuhn von ICLEI (Local Governments for Sustainability) schilderte seine Erwartung an die Konferenz und versuchte das besondere Flair dieser größten UN-Konferenz „Der Geist von Rio“ auch nach Mutterstadt zu übertragen. Im folgenden Vortrag schlug dann Brigitte Dittrich-Krämer eine Brücke zwischen dem Konzept der Nachhaltigkeit mit den drei Säulen Wirtschaft, Umwelt und Soziales, der Rio-Konferenz und konkreten Aktivitäten in Mutterstadt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine von Bernd Feldmeth moderierte Podiums­diskussion, zu der neben Bürgermeister Hans-Dieter Schneider und Brigitte Dittrich-Krämer noch Pfarrer Knut Trautwein für den Aspekt Soziales, Lothar Meinzer von der Energie Effizienz Agentur Rhein-Neckar eGmbH für das Thema Energie und den Sprecher des Vorstands des Pfalzmarkt eG Mutterstadt Johannes Trauth teilnahmen.

Unseren Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier

Bilder der Veranstaltung hier



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