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Streuobstwiese

 Die Vision
1999, dem Gründungsjahr der Lokalen Agenda 21 in Mutterstadt, reifte im zuständigen Arbeitskreis der Gedanke, ein äußeres Zeichen für die zukunftsfähige Entwicklung der Ortsgemeinde zu setzen. Am Ortsrand sollte eine Obstwiese entstehen.

Grundstücksbeschaffung
Noch im gleichen Jahr meldete der Arbeitskreis bei der Gemeindeverwaltung, vertreten durch den, für Agendaangelegenheiten zuständigen Beigeordneten, Bedarf für die Nutzung geeigneter, gemeindeeigner Grundstücke an.

Die Realisierung

Stufe 1
Ein ehemaliges Gartengrundstück, mit einer Größe von 1450 m² wurde von der Gemeinde im Jahr 2001 zur Nutzung freigegeben. Noch im Herbst des gleichen Jahres pflanzte man 10 hochstämmige Apfelbäume, alter Sorten. Sechs alte Pflaumen- und Aprikosenbäume wurden auf dem Grundstück belassen.

Stufe 2
Im Jahr 2002 erwarb die Gemeinde ein Brachgrundstück von 1662 m² und gab es zur Nutzung durch den Arbeitskreis frei. Im Frühjahr pflanzte man auch hier 15 hochstämmige Obstbäume, davon 11 Apfelbäume.
Leider zerstörte ein unbekannter Täter Mitte September in einer Nachtaktion alle Bäume. Ende Oktober des gleichen Jahres wurde neu gepflanzt. Auf  Betreiben der Unteren Landespflege bei der Kreisverwaltung Ludwigshafen arbeitete ein Projektkünstler den Vorgang in Form eines Kunstobjektes auf, das auf der Obstwiese platziert wurde.

Stufe 3
Im Jahr 2003 stellt die Untere Landespflege der Kreisverwaltung Ludwigshafen dem Arbeitskreis ein Grundstück von 2094 m² zur Nutzung zur Verfügung, das sie als Brachland von einem Mutterstädter Bürger langzeitig gepachtet hat.
Im November 2003 pflanzte man 19 hochstämmige Obstbäume, alter regionaler Sorten. Überwiegend Apfelbäume.

Stufe 4
Zwei Mutterstädter Bürger, deren Brachgrundstücke mit zusammen etwa 1600 m² an das Grundstück der Stufe 3 angrenzen, konnten für die Idee der großflächigen Obstwiese gewonnen werden und finanzierten 16 Obstbaumpflanzen für ihre Grundstücke.

Stufe 5
Die Gemeinde Mutterstadt kauft im Rahmen des Nachweises von Ausgleichsflächen ein Brachgrundstück von 2222 m² und stellt es im Jahr 2008 zur Bepflanzung durch Mitarbeiter der Lokalen Agenda und anderer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zur Verfügung. Am 08. November werden 25 hochstämmige Obstbäume gepflanzt, darunter einige historische Apfelsorten. Das Grundstück wird zusätzlich durch eine wertvolle Bodenbegrünung ökologisch aufgewertet. Die Finanzierung übernimmt die Gemeinde.

Stufe 6
Am 14. November 2009 wurde ein weiteres gemeindeeigenes Grundstück mit einer Fläche von 1129 m² durch Akteure der Lokalen Agenda 21, unterstützt von einigen hilfswilligen Mutterstadter Bürgerinnen und Bürgern mit Renekloden, Frühzwetschgen und Mirabellen bepflanzt. Auch dieses Grundstück war im Vorjahr im Rahmen des Nachweises von Ausgleichsflächen als Brachland durch die Gemeinde erworben worden und zur Bepflanzung freigegeben. Die Kosten für die Pflanzung übernahm auch hier die Gemeinde.

Damit ist die Vision aus dem Jahr 1999 zur Schaffung einer Obstwiese als vernetztes Biotop, in Ortsnähe zu unserer Gemeinde, nach 10 Jahren dankenswerter, intensiver Bemühungen aller Beteiligten, realisiert.


Finanzierung
Die Pflanzen finanzierten ausschließlich Mutterstädter Bürger und Bürgerinnen, sowie Bürgervereinigungen (außer Stufe 4).

Pflanzhelfer
Die Pflanzungen wurden manuell unterstützt von ehrenamtlichen Helfern der Lokalen Agenda, Mitgliedern einer konfessionellen Jugendgruppe sowie spontan helfenden Bürgerinnen und Bürgern.

Pflege
Für die Pflege der Obstanlage stehen ehrenamtliche Helfer der Lokalen Agenda und Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde zur Verfügung.

Einige Bilder vom Pflanztag 2008 können Sie hier sowie vom Pflanztag 2009 können Sie hier sehen.

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